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10 Tage – von der Idee über die Lösung bis zur Abschlusspräsentation

Zbyněk
Bezchleba
2.6.2026
ICE Kultur, ICE Projekte

Wie sieht ein Praktikum aus, wenn es eine klare Aufgabenstellung, ein eigenes Projektergebnis und am Ende eine Abschlusspräsentation vor Fachleuten gibt?

Unser Software-Team hat das diesjährige Praktikum rund um eine konkrete Herausforderung aufgebaut. Fünf Studierendenteams erhielten technische Unterlagen, KI-Werkzeuge, erfahrene Mentoren und zehn Tage Zeit.

Am Anfang stand die Neugier.

Der Einstieg war von Anfang an praxisnah. Keine theoretische Übungsaufgabe, sondern dieselben Unterlagen, mit denen wir auch in unseren Projekten arbeiten: EPLAN-Dokumentation, ein Beispiel für eine Bedienungsanleitung, SPS-Programme, HMI-Anwendungen und moderne KI-Tools.

Dann begann die Zeit zu laufen.

Die Studierenden arbeiteten an zwei Aufgabenstellungen:

  • Generator für Bedienungsanleitungen
  • HELPER – ein intelligentes Assistenzsystem, das in der vorhandenen Dokumentation schnell die passende Antwort findet, beispielsweise zur Behebung einer konkreten Maschinenstörung.

Zehn Tage sind nicht viel. Die Teams mussten sich schnell in die Unterlagen einarbeiten, die Aufgaben untereinander aufteilen und herausfinden, welche Lösungsansätze funktionieren.

Sie arbeiteten mit der Dokumentation, testeten unterschiedliche Konzepte, integrierten KI-Technologien und entwickelten Schritt für Schritt ihre eigenen Lösungen.

Am Ende genügte es jedoch nicht, den Lösungsweg zu beschreiben. Gefordert war ein funktionierender Prototyp – und die überzeugende Begründung, warum genau dieser Ansatz gewählt wurde.

Gerade diese Abschlusspräsentationen gehörten zu den eindrucksvollsten Momenten des gesamten Praktikums.

Die Teams präsentierten ihre Ergebnisse den Mentoren und weiteren Software-Experten, die gleichzeitig die Bewertung übernahmen. Sie erklärten ihre Herangehensweise, begründeten ihre Entscheidungen und zeigten auf, wie sich ihre Lösungen künftig weiterentwickeln lassen.

Für die Studierenden war dies weit mehr als nur der Abschluss eines Projekts. Es war zugleich ein wertvolles Training, die eigenen Ergebnisse überzeugend zu präsentieren, Fragen souverän zu beantworten und vor erfahrenen Fachleuten über die eigene Arbeit zu sprechen.

Vielleicht waren die Abschlusspräsentationen gerade deshalb so beeindruckend. Es ging nicht nur darum, eine Aufgabe zu erfüllen, sondern auch darum, mit Stolz zu zeigen, dass aus einer Idee tatsächlich eine funktionierende Lösung entstanden war – und welches Potenzial sie für die Zukunft besitzt.


Das Ergebnis? Fünf funktionierende Beta-Versionen.

Keine fertigen Produkte und keine vollständig getesteten Lösungen, sondern erste funktionsfähige Prototypen. Anhand der Daten aus unserem Testzellenprojekt zeigten sie, dass die gewählten Ansätze grundsätzlich funktionieren können.

Im nächsten Schritt werden alle Lösungen gemeinsam analysiert, weiter getestet und bewertet, welche davon weiterentwickelt werden sollen. Das Ziel des Praktikums war nie, ein marktreifes Produkt zu liefern. Ziel war es, einen Lösungsweg zu finden. Und genau das ist gelungen.

Wie haben die Studierenden das Praktikum erlebt?

„Besonders positiv waren für mich das freundliche und hilfsbereite Team. Das Praktikum war sehr lehrreich, ich habe viele neue Dinge gelernt, und die Zusammenarbeit im Team hat viel Spaß gemacht. Dass wir am Ende den Teamwettbewerb gewonnen haben, war natürlich das i-Tüpfelchen.“ Jiří C.

„Das Praktikum hat mich positiv überrascht. Man hat gemerkt, wie viel Zeit und Engagement die Mitarbeitenden in die Aufgabenstellung und die Zusammenarbeit mit uns investiert haben. Wir bekamen nicht nur spannende und praxisnahe Aufgaben aus unserem Fachgebiet, sondern wurden von Anfang an wie vollwertige Mitglieder des Unternehmens behandelt.“ Samuel G.

„Ich habe mich besonders darüber gefreut, selbst programmieren und eine Anwendung nach meinen eigenen Vorstellungen entwickeln zu können. Gleichzeitig möchte ich mich für die großartige Unterstützung unserer Mentoren bedanken, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.“ Pavel H.

Nach den Abschlusspräsentationen ließen wir das Praktikum bei einem gemeinsamen Grillabend ausklingen. Ein gelungener Abschluss von zehn intensiven Tagen voller Energie und neuer Erfahrungen. Einige der Studierenden werden wir schon bald wiedersehen – beim Automatisierungscamp oder vielleicht als studentische Mitarbeitende.


Warum hat das Ganze funktioniert?

Weil Menschen zusammengekommen sind, die Zeit, Energie und Ideen eingebracht haben.

Vojtěch K. entwickelte die Idee und die Aufgabenstellungen. Karel V. und Filip K. begleiteten die Teams als Mentoren. Kateřina Č. koordinierte die gesamte Organisation, während Zbyněk B. zusätzlich die technische Betreuung übernahm.

Und die Studierenden?

Sie haben sich mit vollem Engagement eingebracht. Ohne sie wären aus zehn Tagen niemals fünf funktionierende Beta-Versionen entstanden. Und schon gar nicht ein Praktikum, auf dem sich in Zukunft so gut aufbauen lässt.